In Berlin leben

Es klingt ganz einfach. In der Stadt hat man alles zur Hand, wenn man etwas braucht. Doch ist es wirklich so? Die Hektik in der Stadt ist das eine, die Entspannungsmöglichkeiten zu finden und zu kennen ist das andere. Auch eine Stadt muss man gelegentlich auf seine eigenen, wenigen Fixpunkte reduzieren, damit man den Überblick in der Hektik des urbanen Lebens nicht verliert. Genau wie in anderen, kleineren Orten braucht man auch in der Stadt seine Bezugsorte und Bezugspersonen. Auch ich habe diese Orte, an denen ich Freunde treffe und an denen ich meinen Hobbies nachgehe.

Joggen im Tiergarten

Wer an Berlin denkt, denkt automatisch auch an das Brandenburger Tor und die direkt dorthin führende Allee durch den Tiergarten. Doch nicht nur diese Allee, sondern der ganze Tiergarten ist einladend für gelegentliche Läufe zur Entspannung und um einmal auf andere Gedanken zu kommen. Bloß sollte man nicht allzu tief in Gedanken versinken, denn gerade in dieser Gegend findet man auch unzählige Touristen, die weniger sportlich unterwegs sind. Für längere Strecken bietet sich die Gegend am Wannsee an, wo Jogger und Menschen auf der Suche nach Entspannung viel mehr unter sich sind.

Bier oder Kaffee?

Ist mir weniger nach Joggen, sondern einfach nach einem kühlen Bier oder einem Kaffee unter den Bäumen, fahre ich ebenfalls gerne in den Tiergarten. Der Biergarten am neuen See liegt nicht direkt an der Touristenachse mit dem Brandenburger Tor und bietet so immer genug Platz für mich und meine Freunde. Die Lage direkt am See im Tiergarten bringt eine willkommene Abwechslung zum von Beton geprägten Alltag anderswo in der Stadt.

Später am Abend gehe ich gerne für einen Cocktail oder auch ein paar mehr in die Unique Bar. Sie liegt nicht weit entfernt südlich des Tiergartens und hat eine Getränkekarte mit mehr als 200 verschiedenen Cocktails. Auch nach etlichen Besuchen habe ich noch immer nicht alle ausprobiert, denn selbstverständlich habe ich auch meine Favoriten, die ich immer wieder bestelle und bei denen ich weiß, woran ich bin.

Sehenswürdigkeiten

Es fühlt sich gut an, täglich an Orten wie dem Brandenburger Tor oder dem riesigen neuen Hauptbahnhof vorbei zu kommen. Dennoch geht die ultimative Faszination für diese Bauten mit der Zeit ein wenig verloren. Sie gehören einfach zur eigenen Stadt dazu und man versteht vielleicht nach einer gewissen Zeit nicht mehr, weswegen unzählige Touristen jedes Jahr nach Berlin kommen und sich alle dieselben Sachen ansehen wollen.

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