Abend im Ausgang

Wenn Ausgang angesagt ist, sollte man es wirklich gerade so nehmen, wie es einem entgegenkommt. Zu starre Pläne werden schnell einmal von Freunden über den Haufen geworfen, denen man zufällig in der Stadt über einem Drink begegnet. Eine ausdehnte Konversation später ist der Plan vom Besuch dieser oder jener Disco schon wieder verworfen und man einigt sich spontan auf etwas Anderes. Ich weiß, nicht alle ticken so, aber ich mag Ausgang auf diese Art und Weise. Streng nach Struktur leben kann ich auch tagsüber, die ganze Woche lang.

Mit Freunden aus der Schulzeit

Nach wie vor pflege ich einige Freundschaften mit Leuten, die ich während der Ausbildung kennengelernt habe. Einige haben zwar Berlin mittlerweile wieder verlassen, aber die meisten kehren immer wieder gerne hierher zurück. In unregelmäßigen Abständen treffen wir uns in der Unique Bar oder in anderen Bars in der Umgebung um uns darüber auszutauschen, was wir gerade so tun und was wir als nächstes vorhaben. Im Rahmen solcher Abende haben wir schon etliche Dinge ausgeheckt und uns auch schon gegenseitig zu sportlichen Wettkämpfen herausgefordert.

Rund um den Alexanderplatz

Hin und wieder gönnen wir uns ein paar Bier im Hofbräuhaus am Alexanderplatz. Warum so weit nach München reisen, wenn man diese Atmosphäre auch in Berlin haben kann, und dann erst noch ohne all die Touristen? Einen ganzen Abend lang Weißbier trinken strengt allerdings auch an, weswegen wir dann oft in eine der umliegenden Cocktail-Bars umziehen. Ein gewisses Extra bietet dabei der Knutschfleck, eine Cocktailbar mit einer Bühne, auf der vor allem unter der Woche immer wieder Kleinkünstler auftreten. Der Betreiber hat die Bühne ausgeschrieben unter dem Motto „jeder der was zu bieten hat“. Da kann der eine oder andere Reinfall mit dabei sein, aber wenn man nicht schon mit einer stockfinsteren Miene dorthingeht, ist immer gute Unterhaltung garantiert.

Wenn ich mal keine Lust habe …

Es kommt allerdings auch vor, dass ich so ausgelaugt bin, dass ich überhaupt nirgendwo hinwill. Dann mache ich es mir einfach zu Hause gemütlich, schmeiße den Laptop an und spiele mir mit etlichen Slotspielen die Finger wund. Gerade wenn ich aus sportlichen Gründen einmal eine Weile auf Alkohol verzichten muss, will ich nicht einfach mit meinen Kollgen unterwegs sein, die sich derweil tüchtig die Kante geben. Zum Glück wissen diese das zu verstehen und versuchen mich in diesen Momenten nicht noch unnötig zu Dingen zu überreden, die eigentlich gar nicht will.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.